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Frust auf weiter Flur PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 28. Juli 2010 um 12:03 Uhr

Lange galt es als transparente, kommunikative Lösung für den modernen Arbeitsplatz – das Großraumbüro. Die Erfahrung zeigt jedoch: Angestellte fühlen sich in kleinen Arbeitszimmern wesentlich wohler. Vorne bimmelt unbeachtet ein Telefon, rechts führt Kollege Schneider lautstark Verhandlungen mit dem Zulieferer und die neue Assistentin ist gerade dabei, die Raumtemperatur empfindlich nach unten zu regulieren.

Wer im Großraumbüro arbeitet, braucht starke Nerven. Wie eine Studie aus der Schweiz jetzt herausgefunden hat, leiden Teams auf gemeinsamer Fläche unter störenden Gesprächen, lauten Büromaschinen, schlechtem Raumklima und häufigen Unterbrechungen. Gesundheitlich gehen diese Störfaktoren einher mit Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel, brennenden Augen sowie allgemeiner Müdigkeit.

Zufrieden zeigen sich hingegen Angestellte in ihren eigenen vier Bürowänden: In punkto Attraktivität und Produktivität geben sie ihrem Arbeitsplatz durchwegs bessere Noten, auch sei befriedigendes Arbeiten in stiller Abgeschiedenheit besser möglich.