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Mittwoch, 28. Juli 2010 um 11:58 Uhr

In die Ferne zieht es sie alle – Studierende, Berufseinsteiger und Professionals. Nur wohin? Die Vorlieben für einen Auslandsaufenthalt sind klar verteilt: Die USA und die Schweiz stehen ganz oben auf der Wunschliste Das Auslandssemester gehört für Studierende schon zum guten Ton.  Und auch als junger Professional muss man die Möglichkeit, im Ausland zu arbeiten, immer im Auge behalten.

Bei allem Willen, die Welt zu erobern – allzu groß sollte der kulturelle Unterschied zur Heimat jedoch nicht sein. Diesen Schluss legt zumindest das Ergebnis einer Umfrage nahe, die im Auftrag der Firma Continental unter 1000 künftigen Ingenieuren, Natur- und Wirtschaftswissenschaftlern  durchgeführt wurde. Demnach zieht es mit 63 Prozent die meisten von ihnen mit in die Schweiz, gefolgt von den USA mit 47 Prozent, also Länder, in der Sprachbarriere und kulturelle Kluft überbrückbar scheinen.

In weite Ferne rückt hingegen, und zwar nicht nur geografisch, die Option, eine Karriere in Asien zu verfolgen. Rund 64 Prozent können es sich nicht vorstellen, dort zu arbeiten. Ähnlich unbeliebt sind die Länder Osteuropas. Insgesamt liegen alle Ergebnisse deutlich unter den Werten der letzten Umfrage. Das allgemeine Interesse am Auslandsjob weicht zunehmend einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis.