| Stellensuche: Ältere brauchen Geduld |
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| Donnerstag, den 27. Oktober 2011 um 09:39 Uhr |
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Es geht voran, aber in winzig kleinen Schritten: Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg meldet, hat sich die Beschäftigungssituation älterer Erwerbstätiger leicht verbessert. Allerdings beruht diese Verbesserung größtenteils darauf, dass heute mehr Frauen berufstätig sind als früher – und zwar quer durch alle Altersgruppen. Außerdem kommen die Vertreter der geburtenstarken Jahrgänge, die Babyboomer, jetzt in ein fortgeschrittenes Alter. Auch das führt dazu, dass der Anteil Älterer in der Erwerbstätigenstatistik zunimmt. Allerdings sind die Jobs der Generation 50 plus auch deutlich stabiler geworden. Dass es weniger Programme für den Vorruhestand gibt, zeigt offenbar Wirkung. Geraten ältere Arbeitnehmer in Arbeitslosigkeit, haben sie es immer noch schwer. Eine Kennzahl, die das deutlich macht, ist die Übergangsrate von der Arbeitslosigkeit in den ersten Arbeitsmarkt: Bei den 50- bis 64-Jährigen liegt diese bei 3,9 Prozent – und damit deutlich unter dem Wert von 7,2 Prozent, der bei den 25- bis 49-Jährigen gemessen wurde. |