| Burnout: Das Schweigen der Opfer |
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| Montag, den 19. September 2011 um 00:00 Uhr |
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Obwohl die Problematik massiv ins öffentliche Bewusstsein rückt: Vom Burnout Betroffene sprechen nicht über ihr Leiden, weder mit Kollegen noch mit Vorgesetzten. Es scheint, als hafte dem Burnout immer noch ein Makel an, den man lieber verschweigt. Diesen Schluss legt zumindest eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact im Auftrag von Randstadt nahe. Darin gaben von 627 Befragten, die an einem Burnout litten, 40 Prozent an, in der Arbeit nicht über ihre Krankheit gesprochen zu haben. Mit 71 Prozent kehrte eine große Mehrheit nach dem Burnout wieder in das Unternehmen zurück, rund 17 Prozent hingegen kündigten ihre Stelle. In zahlreichen Firmen gilt Prävention vor einem Burnout mittlerweile als fester Bestandteil des Gesundheitsmanagements. Konzepte, die der Vorbeugung dienen, können allerdings nur wirken, wenn sich die Mitarbeiter auch anvertrauen. Umgekehrt ist es die Aufgabe der Vorgesetzten, für das entsprechende Klima zu sorgen: In der aktuellen Studie gaben immerhin 17 Prozent an, ihr Chef habe auf ihren Burnout negativ reagiert. |