| Authentizität: Aus der Rolle fallen |
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| Dienstag, den 06. September 2011 um 00:00 Uhr |
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„Immer schön authentisch bleiben,“ lautet eine Forderung, der man gemeinhin ausgesetzt ist – auch im Berufsleben. Mit ein paar Tricks lässt sich das lernen. Wer authentisch ist, erscheint seinen Mitmenschen glaubwürdig, stimmig und aufrichtig. Da diese Faktoren im Berufsleben über Erfolg oder Misserfolg mitbestimmen, kann es sich lohnen, seine Authentizität zu trainieren. Wer aufhören möchte, anderen etwas vorzumachen, muss zunächst einmal ehrlich zu sich selbst sein. Dazu gehört, auf seine Stimmungen und Gefühle zu achten, auch auf die verborgenen, die sich etwa in Herzklopfen oder Magenschmerzen bemerkbar machen. Die wenigsten Leute haben Probleme damit, positive Emotionen zu zeigen. Anders verhält es sich mit Wut, Ärger oder Enttäuschung. Im Berufsleben hat man sich oft angewöhnt, seine Gefühle zu unterdrücken, um nicht impulsiv oder unhöflich zu reagieren. Stattdessen dominiert meist der sachliche, beherrschte Ton. Besser ist es, den Mittelweg zu finden: Macht man sich seine Gefühle bewusst, nehmen sie automatisch einen rationalen Platz ein. Dann ist es auch möglich, ruhig und gefasst über seine Stimmung zu sprechen – ohne sein Gegenüber zu brüskieren, ohne sich zu verstellen. |