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Background-Check setzt sich langsam durch PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 01. September 2011 um 00:00 Uhr

 

Drum prüfe, wer sich bindet – nach diesem Prinzip verfahren immer mehr Personaler, bevor sie sich für einen Bewerber entscheiden. Immer öfter werden Kandidaten online durchleuchtet. Fotos, die einen in Badebekleidung am Strand oder angeheitert bei der letzten Sommerparty  zeigen oder der zornige, ungefilterte Eintrag in einem Diskussionsforum – jeder hinterlässt heute Spuren im Internet. Für diese Spuren interessieren sich zunehmend auch Recruiter.

Eine Umfrage von Robert Half in Großbritannien zeigt, dass jeder dritte Personaler die Online-Reputation seiner Bewerber prüft. Einer Microsoft-Studie zufolge haben sogar schon 16 Prozent aller Personaler einmal einen Bewerber aufgrund seiner negativen Online-Präsenz abgelehnt. Bewerber sollten sich dessen bewusst sein und gut überlegen, was sie im Netz von sich preisgeben. Sich regelmäßig selbst über die Suchmaschinen zu suchen bringt Klarheit:

Unliebsame Einträge lassen sich dann, notfalls mit professioneller Hilfe von darauf spezialisierten Unternehmen, entfernen. Besser als nur seinen Namen zu googlen ist es, auch seine Kontoeinstellungen in sozialen Netzwerken zu überprüfen. Wer darin sehr privat auftritt, sollte sichergehen, dass die Informationen für Fremde nicht einsehbar sind.