| Wer schläft, verliert |
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| Montag, den 08. August 2011 um 00:00 Uhr |
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Führungskräfte in Deutschland haben kurze Nächte. Nur sechs Stunden und zehn Minuten Schlaf bekommen sie im Durchschnitt. Ausgeschlafen hört sich das nicht an. Das Institut für Demoskopie in Allensbach befragte im Auftrag der Zeitschrift „Capital“ 519 Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung nach ihren Schlafgewohnheiten und ermittelte dieses magere Ergebnis. Nach eigener Einschätzung bekommen die Befragten damit täglich rund 40 Minuten weniger Schlaf als sie eigentlich bräuchten, um fit zu sein. Gleichzeit urteilen sie: Wer ein größeres Ruhebedürfnis hat, rückt ohnehin nicht auf den Chefsessel. Mehr als jeder Zweite teilte diese Meinung. Schlafforscher würden diese Haltung wohl eher kritisieren. 7,5 Stunden pro Nacht gelten als gesund und versprechen die höchste Lebenserwartung. Die individuellen Unterschiede sind von Mensch zu Mensch groß. Das wichtigste Kriterium ist, ob man sich am nächsten Morgen ausgeruht und frisch fühlt – und genau daran scheint es bei vielen Führungskräften zu happern. |