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Germany’s calling - Rekrutieren im Ausland PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 24. Juni 2011 um 15:08 Uhr

Immer mehr Unternehmen suchen im Ausland nach Fachkräften, weil sie offene Positionen nicht besetzen können. Der Druck verschärft sich, weil viele Hochqualifizierte abwandern. Es ist ein teures und mühsames Verfahren – dennoch treibt der Fachkräftemangel deutsche Firmen dazu, im Ausland um Spitzenkräfte zu werben.

Personalmarketingkampagnen müssen dafür nicht nur ausgeweitet, sondern teilweise komplett neu konzipiert werden, damit sie auf dem Zielmarkt wirken. Zudem hemmt der Gesetzgeber erfolgreiches globales Recruiting: Die Hürden, um in Deutschland leben und arbeiten zu können, sind immer noch hoch; viele Qualifikationen und Abschlüsse, etwa von Medizinern oder Ingenieuren aus dem Ausland, sind hier nicht anerkannt.

Hier hat die Politik Nachbesserungsbedarf. Leichter ist es, sich an im Ausland lebende Bundesbürger zu wenden: Rund 200 000 hochqualifizierte Deutsche arbeiten allein in den USA, der Schweiz und Europa. Wer sie zur Rückkehr bewegen will, muss ihnen etwas bieten: Denkbar sind aktive Unterstützungsangebote bei Wohnungssuche, Kinderbetreuung und Behördengängen oder auch Jobangebote für den Partner.