| Normalarbeitsverhältnisse weiterhin in der Mehrheit |
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| Donnerstag, den 21. April 2011 um 14:38 Uhr |
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Wird das Berufsleben immer stärker geprägt durch Unsicherheit? Noch arbeiten die meisten Menschen in Normalarbeitsverhältnissen – allerdings mit abnehmender Tendenz. Teilzeitstellen, Projektverträge oder Leiharbeit – Gewerkschaften sehen das unbefristete, sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnis bedroht durch atypische Beschäftigungsformen. Und tatsächlich haben diese Beschäftigungsverhältnisse zugenommen. An der durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit von Arbeitnehmern in Deutschland ändert diese Verschiebung allerdings nur wenig. Sie liegt bei zehn Jahren und hat sich dem Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung zufolge kaum verändert. Gleichzeitig diagnostizieren die Arbeitsmarktforscher ein Auseinanderdriften der Arbeitswelt. Hier die gut verdienende, eng an das Unternehmen gebundenen Stammbelegschaft, dort Projekt- und Leiharbeit sowie befristet angestellte Arbeiter. Wie eine Untersuchung ergab, fühlen sich insbesondere Angehörige der zweiten Gruppe weniger in die Gesellschaft integriert – denn dafür ist vor allem eine stabile Integration in den Arbeitsmarkt Voraussetzung.
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