| Späte Vögel |
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| Mittwoch, den 06. April 2011 um 16:32 Uhr |
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Das Renteneintrittsalter verschiebt sich nach hinten, der Startschuss für das Arbeitsleben auch. Von den 20- bis 24 Jährigen sind heute deutlich weniger im Beruf angekommen als noch vor 10 Jahren. Sind die jungen Leute alle auf Weltreise? Können sie sich angesichts der Fülle an Möglichkeiten und dem Zwang zur Selbstverwirklichung nicht entscheiden? Fest steht, dass im Jahr 2009 nur 37 Prozent der 20- bis 24-Jährigen erwerbstätig waren. Gegenüber 1999 sind das immerhin sieben Prozent weniger. Das hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden ermittelt. Ein Grund dafür sind verlängerte Ausbildungszeiten. Beispielsweise nehmen heute deutlich mehr junge Leute ein Studium auf als früher. Entsprechend befindet sich mit 48 Prozent fast die Hälfte der untersuchten Altersgruppe noch im Studium oder in einer Berufsausbildung. Dazu kommt, dass auch mit der Lehre heute später begonnen wird. Ursache dafür könnte sein, dass Arbeitgeber Auszubildende mit höheren Schulabschlüssen gegenüber Haupt- und Realschulen bevorzugen und damit neben dem Anforderungsprofil das Alter der Lehrlinge steigt. |