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Mit E-Mail-Disziplin Zeit sparen PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 22. März 2011 um 01:00 Uhr

40 Minuten täglich verbringen Arbeitnehmer mit dem Lesen von E-Mails. Viel Zeit, die zudem die Konzentration stört und Produktivität senkt. Ein paar Regeln für den Umgang mit elektronischer Post. Muss jede E-Mail wirklich innerhalb von Minuten beantwortet werden? Und muss man deshalb unterbrechen, woran man gerade arbeitet? Besser ist es, seine Mails nach einem festgelegten Zeitmodell abzurufen, höchstens aber einmal stündlich.

Außerdem sollte der Vorgesetze festlegen, wer im Team welche Informationen zur Kenntnis erhält und wie diese gekennzeichnet werden sollen. Denn unzählige Nachrichten mit angehängten Dokumenten und gerne mit hoher Wichtigkeitsstufe werden in Kopie an alle Kollegen geschickt. Diese sind dann damit beschäftigt, Präsentationen, Konzepte und Listen zu studieren, die sie oft gar nicht kennen müssen.

Feste Regeln für Empfängerkreis und Priorisierung dämmen das E-Mail-Aufkommen deutlich ein. Noch wirkungsvoller ist diese Maßnahme, wenn sie abteilungsübergreifend für das ganze Unternehmen gilt. Außerdem: Unter der elektronischen Kommunikation leiden persönlichen Beziehungen. Deshalb einfach mal wieder zum Telefon greifen oder beim Kollegen im Büro vorbeigehen, wenn es etwas zu besprechen gibt.