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Bewerben ohne Zeugnis PDF Drucken E-Mail
Montag, den 28. Februar 2011 um 01:00 Uhr

Als Berufseinsteiger, nach einer Selbstständigkeit oder nach langer Elternzeit – manchmal kann man als Bewerber seiner Mappe kein aktuelles Arbeitszeugnis beilegen. Wie man sich für Arbeitgeber trotzdem interessant macht. Das Arbeitszeugnis ist in einer Bewerbungsmappe das einzige Dokument, das nicht vom Arbeitsuchenden selbst, sondern von einem neutralen Dritten verfasst wurde.

Schon deshalb legen Personalverantwortliche größten Wert darauf. Wer kein Zeugnis hat, muss deshalb noch lange nicht resignieren. Berufsanfänger müssen sich mit Praktikums- oder Werksstudenten-Zeugnissen behelfen, was in der Regel ausreichend ist. Menschen, die länger eine Pause vom Berufsleben eingelegt haben, legen zumindest ihr letztes Arbeitszeugnis bei.

Es empfiehlt sich, Tätigkeiten und Fähigkeiten, die man abseits von der Erwerbsarbeit, zum Beispiel bei ehrenamtlicher Arbeit, erlangt hat aufzuführen. Eine gute Alternative zum Zeugnis ist das Referenzschreiben. Gerade ehemalige Selbstständige haben mit einer Vielzahl von Geschäftspartnern zusammengearbeitet. Hier wählt man zwei oder drei Personen aus und bittet sie darum, eine Referenz zu verfassen. Auch eine Mappe ohne klassisches Zeugnis lässt sich so wirkungsvoll aufpeppen.