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Flexible Arbeitszeiten helfen bei Wirtschaftserholung PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 14:53 Uhr

Personal behalten statt abbauen – Arbeitgeber, die ihre Belegschaft in der Krise konstant hielten, konnten schnell auf den Auftragszuwachs reagieren. Teilzeit, Gleitzeit, Kurzarbeit, Arbeitszeitkonten – Arbeitnehmern helfen die verschiedenen flexiblen Arbeitszeitmodelle, ihr Berufsleben, die Familie und private Termine besser unter einen Hut zu bringen.

Arbeitgeber können in schlechten Zeiten Betriebskapazitäten herunterfahren oder anordnen, Überstunden abzubauen – und damit magere Zeiten überbrücken. Letzteres hat sich vor allem in den zurückliegenden Monaten gezeigt. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg berichtet, haben flexible Arbeitszeiten aber auch maßgeblich dazu beigetragen, dass die Wirtschaft im Jahr 2010 schnell wieder an Fahrt gewinnen konnte. Die durchschnittliche Arbeitszeit in Deutschland nahm gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent zu.

Möglich machte dies der Umstand, dass viele Unternehmen auf Entlassungen verzichteten. So ließ sich nach der Flaute die Kurzarbeit schnell wieder abbauen. Zudem begannen Angestellte wieder, ihre aufgezehrten Arbeitszeitkonten mit Überstunden ins Plus zu drehen.