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Das Ehrenamt – Tut gut, sieht gut aus PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 09. November 2010 um 15:39 Uhr

Vereinsmeier oder Altruist? Personaler haben sich über das Ehrenamt längst eine Meinung gebildet. Bei Bewerbern sehen sie es gern – weil es Teamgeist, Motivation und Verantwortungsbereitschaft zeigt. Der Trend stammt aus den USA. Dort ist es schon lange üblich, sich in seiner freien Zeit für andere Menschen zu engagieren und wird deshalb geradezu vorausgesetzt.

Auch hier setzt es sich langsam durch, sich mit Hilfe eines Ehrenamtes im Bewerbungsprozess zu vermarkten. Junge Berufseinsteiger mit wenig Erfahrung oder Menschen die lange ohne Job waren, können so Pluspunkte sammeln. Doch Vorsicht: Wer nur ein paar Monate bei einer Tafel oder Pflegeeinrichtung arbeitet, um in seiner Mappe damit Eindruck zu schinden, riskiert, nicht ernst genommen zu werden.

Vereins-Tätigkeiten, die eher der persönlichen Freizeitgestaltung dienen oder auf ein Helfersyndrom hinweisen, verschweigt der Bewerber besser. Ideal ist es, wenn ein Bezug zwischen dem Engagement und dem angestrebtem Beruf besteht. So macht es sich bei einem angehenden Arzt etwa gut, wenn er sich zuvor im Pflegebereich engagiert hat oder ein Geologe bei einer Naturschutzorganisation.