| Wenig Weiterbildung für ältere Mitarbeiter |
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| Dienstag, den 02. November 2010 um 15:47 Uhr |
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40 Jahre und ausgelernt? Wie passt das zusammen mit der Idee von lebenslangem Lernen und längeren Lebensarbeitszeiten? Eigentlich gar nicht. Trotzdem geht die Förderung ab diesem Alter massiv zurück. 40-Jährige und Ältere stellen schon heute rund 60 Prozent aller Erwerbstätigen – und ihr Anteil wird steigen angesichts der demografischen Entwicklung. Damit ruht ein erheblicher Teil an Verantwortung, Kreativität und Innovation auf dem Schultern von Menschen, die ihre Lebensmitte erreicht oder sogar schon überschritten haben. Dennoch werden sie bei Weiterbildungsprogrammen kaum berücksichtigt. Eine Studie der Innofact AG unter Managern und Führungskräften bringt es an den Tag: Gerade einmal 16,9 Prozent der 41- bis 55-Jährigen erfahren noch gezielte Förderung, ab 56 Jahren dürfen nur noch 6,3 Prozent ihr Wissen auf Seminaren oder Kursen aufpolieren. Dem gegenüber stehen die Berufseinsteiger und jungen Berufserfahrenen. Wer zwischen 20 und 30 Jahren alt ist, darf sich zu 45,4 Prozent über Weiterbildungsmaßnahmen freuen, den Spitzenwert erzielen die 31- bis 40-Jährigen mit 55,6 Prozent. |